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Winzerkeller unterstützt JugendarbeitHilfe für die „Arche Noah“ Winzerkeller Reicholzheim und Kiwanis Club unterstützen sozialpädagogische Tagesgruppe
Seit vielen Jahren unterstützt der KIWANIS-Club Tauberbischofsheim regelmäßig die sozialpädagogische Tagesgruppe „Arche Noah“ im Bildungshaus St. Michael in Tauberbischofsheim. Sie betreut hilfsbedürftige Kinder, indem sie ihnen ein Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbietet. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in schwierigen erzieherischen Situationen unter Erhalt des familiären Sozialisationsumfelds zu fördern und zu unterstützen. Alexander Ley, der Leiter des Winzerkellers in Reicholzheim, hat sich auch dieses Jahr wieder dafür entschieden, beim sommerlichen Hofschoppenfest in Reicholzheim für jeden verkauften Bocksbeutel 50 Cent dieser Institution zu stiften. Am Freitag, den 9. Dezember 2011 konnten Alexander Ley und die Vertreter des Kiwanis Clubs Tauberbischofsheim, Werner Rosch und Michael Kropp, der Leiterin der „Arche Noah“ Barbara Lindenthal eine Spende in Höhe von 250 € übergeben. „Wir wollen die Spende für die Anschaffung von Sportgeräten für Mannschaftssportarten verwenden und können das Geld dafür gut gebrauchen“, zeigte sich Lindenthal erfreut.
02/11 2011 Weinlese 2011 ist offiziell beendetNach fast sieben Wochen ist die Ernte 2011 seit Freitag, den 28.10., abgeschlossen. Der positive Eindruck der ersten Erntetage hat sich kontinuierlich bis zum Ende fortgesetzt. Selten wohl hat man einen solchen, für die Traubenreife perfekten Spätsommer/Frühherbst erlebt wie in diesem Jahr. Nur dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass die letzten Schwarzrieslingtrauben der "zweiten Generation" Mostgewichte von über 90°Oe aufwiesen. Auch im Weißweinbereich können sich die Liebhaber unserer Weine auf fruchtige und aromatische Weine freuen. Im Bezug auf die Erntemenge sind wir durch diesen Ausgleich der Natur noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Wenn man bei einem Ertrag von 50% einer Normalernte von Zufriedenheit sprechen kann, muss ich sagen, wir sind zufrieden. Im Mai hatte noch niemand im Traum an eine solche Erntemenge geglaubt. Unser Haus- und Hofphotograph Alexander Gutmann hat uns einen Tag bei der Arbeit im Kelterhaus über die Schulter geblickt und einige Impressionen können Sie nun betrachten. Weinbergsschlepper mit KinderradantriebWeinprinzessin Christina von Dertingen ohne DirndlKellermeister Joachim Krumrey macht DampfBlick ins Cockpit der Traubenannahme13/09 2011 Weinlese 2011 hat begonnenMit der Bacchuslese hat die Ernte begonnen. Nach einem Jahr voller Mühen und Bangen, ob sich die Mühe auch lohnt, ernten unsere Winzer Qualitäten, die den Weinliebhaber im nächsten Jahr erfreuen werden. Bacchus im Kabinett-Bereich war als "Starter" vielversprechend. Müller-Thurgau, die nach wie vor dominierende Rebsorte in Tauberfranken, war im Schnitt im gleichen Qualitätsbereich angesiedelt. Hier konnten wir Mostgewichte von fast 100°Oe verzeichnen, was Spätlese entspricht. Selten wird dies beim Müller-Thurgau erreicht. Auch bei den roten Sorten ist dieser Trend festzustellen. Schwarzriesling und Regent mit Spitzenmostgewichten von 102° und 116° Oe bilden die Basis für vollmundige, kräftige Rotweine, mit denen wir uns in den letzten Jahren unter Kellermeister Joachim Krumrey einen guten Namen erarbeitet haben. Was über alle Rebsorten hinweg Gültigkeit hat, die Trauben sind vollreif und gesund und entschädigen so wenigstens optisch für die frostbedingten Ernteausfälle.
15/08 2011 Eindrücke der ersten VergleichsweinprobeAm Freitag, 12.08., fand die Vergleichsweinprobe mit der Winzervereinigung Freyburg/Saale-Unstrut statt. 90 Teilnehmer erlebten einen entspannten und gelungenen Abend bei gutem Wein in stilvoller Atmosphäre. Einige Impressionen des Abends:
Unsere Nachwuchs - Servicekräfte bei der ArbeitUnsere Probenteilnehmer bei der ArbeitDie Probenvorsteller bei der Arbeit01/08 2011 Es gibt auch schönere BilderDer vergangene Sonntag hat mir nicht nur den Anblick zahlreicher Weinhoheiten beschert, sondern etwas, für dieses Jahr, völlig ungewöhnliches offenbart: Es gibt Trauben! Trauben in Tauberfranken, im Überfluss!! Beim Weinfest oberhalb der Külsheimer Weinberge hatte ich Tränen in den Augen vor Glück. Aber sehen Sie selbst, was sich mir präsentierte: 24/07 2011 Aktueller Zustand in den WeinbergenDie Vegetation hat sich von den Frostschäden weitgehend erholt, so scheint es zumindest auf den ersten Blick. Die Weinberge sind grün und nur dem geübten Auge fällt auf, dass die Laubwände nicht so dicht sind wie in einem normalen Jahr. Die Selbstheilungskräfte der Natur scheinen zu funktionieren und das Wehklagen der Winzer vom Mai wird als das übliche "Jammern" der Winzer und Landwirte abgetan. Auf dem Photo sind Trauben zu erkennen, diese aber sind die Ausnahme. Manchmal findet sich nur alle paar Stöcke eine Traube, und, wo man welche findet, ist ihre Zahl erschreckend gering. Strebt man normalerweise zwischen 10 und 15 Trauben pro Stock an (je nach Anbauprogramm und -philosophie auch weniger), muss man sich 2011 mit einigen wenigen zufrieden geben. Erschwerend kommt hinzu, dass durch den Frost sogenannte Beiaugen verspätet ausgetrieben sind und die Rebe von Natur aus versucht Früchte auszubilden.
Dies hat zur Folge, dass sich an einem Rebstock manchmal zwei, drei und mehr Generationen von Trauben finden, die von der Entwicklung viele Wochen auseinander liegen. Was das bei der Lese bedeutet, kann man sich leicht vorstellen: Zwei, vielleicht auch drei Lesedurchgänge, wenn es die Witterung erlaubt, da man in diesem Jahr auf jede einzelne Traube angewiesen ist. Wir werden auch in diesem Jahr Trauben ernten, aber in einem sehr bescheidenen Rahmen. Die Stockpflegemaßnahmen unserer Winzer sind aber gleich aufwendig wie in einem Jahr mit normalen Ertrag.
Wenigstens die Weinbergschnecken fühlen sich wohl02/06 2011 Katastrophale Frostschäden im TaubertalIn der Nacht vom 3. auf den 4. Mai wurden im Taubertal - von Rothenburg bis Wertheim - große Teile der Weinberge durch Temperaturen von -4 bis -6°C stark betroffen. Es erfroren in dieser Nacht nicht nur alle Walnussbäume und über 1000ha Obstwiesen, sondern in vielen Weinlagen bis zu 100% der grünen Triebe. Konnten wir uns noch in der ersten Woche über einen prächtigen Austrieb der Reben freuen, der auch im langjährigen Mittel einen Vorsprung von 14 Tagen hatte, war das Entsetzen am Morgen des vierten Mai um so größer. Aber es gibt noch eine kleine Hoffnung, die stirbt schließlich zuletzt. Nicht umsonst ist die Rebe eine der Pflanzen, die schon seit Jahrmillionen auf der Erde weilt und gelernt hat, der Natur und ihren Unbilden zu trotzen. Je nach Sorte unterschiedlich stark, treiben aus Stämmen und Ruten vereinzelte grüne Triebe aus. Jetzt heißt es für die Winzer, geduldig sein, auf den idealen Trieb zu warten und in erster Linie dafür zu sorgen, dass für das nächste Jahr der Stock erhalten werden kann und 2012 ein Trieb angebunden werden kann. Bei manchen Sorten, wie hier Dornfelder, kommen fast nur sogenannte "Stockausschläge", die angebunden Ruten bringen keine grüne Triebe mehr hervor. Der Winzer macht nun das, was man als "Aufbau eines neues Stammes" bezeichnet, d.h., aus den Ausschlägen wird der mit der idealen Stellung ausgesucht und angebunden um aus ihr die Ernte 2012 zu erzielen.Die anderen werden entfernt. Stellen Sie sich vor, wie man sich fühlt, wenn man stundenlang nur seitliche Schritte macht, sich bückt (idealerweise natürlich in die Hocke geht), schneidet und bindet und sich auf ein ertragsarmes Jahr freut. Die Weinberge werden wohl fast alle wieder grün werden, jedoch kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen, ob an den Trieben auch Fruchtansätze erscheinen werden. Aber, wie eingangs erwähnt: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
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